Prozesse im Gesundheitswesen Zuweisermanagement Ziele des Zuweisermanagements Erhöhung / Stabilisierung des Patientenzugangs („Fälle”) Verlässliche Vereinbarungen / Absprachen zur Arbeitsteilung zwischen ambulanten und stationären Bereich Kooperation bezüglich Qualität und Wirtschaftlichkeit Steigerung der Zuweiser- und der Patientenzufriedenheit Orientierung an einer „Win-Win-Situation“ zwischen ambulanten und stationären Bereich   Die langjährige, enge Bindung zuweisender Ärzte ist einer der entscheidenden Faktoren für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg von Spitälern. Die Entscheidungen zur Auswahl eines Spitals werden überwiegend im Gespräch mit dem Patienten getroffen. Untersuchungen zeigen, dass in mehr als 60% aller Fälle eine gezielte "Zuweisung" durch die niedergelassenen Haus- und Fachärzte erfolgt. In sehr vielen Spitälern, Reha-, psychiatrischen Kliniken oder Pflegeheimen ist eine systematische Vorgehensweise zur Bindung von zuweisenden Ärzten und zur Gewinnung neuer Zuweiser noch nicht vorhanden. Damit verzichten viele medizinische Leistungserbringer auf wichtige Möglichkeiten, ihre Patienten-  bzw. Fallzahlen aktiv zu erhöhen. Untersuchungen im deutschsprachigen Raum belegen, dass die rund 30% der Spitäler, die nach eigenen Angaben ein  systematisches Zuweisermanagement betreiben, deutlich erfolgreicher - sowohl in ökonomischer Hinsicht als auch in Bezug  auf die öffentliche Wahrnehmung der medizinischen Leistungen - sind als andere Spitäler. Stabile Zuweiserbeziehungen beinhalten darüber hinaus das Potenzial zur langfristigen Etablierung einer gemeinsamen diagnostisch-therapeutischen Zusammenarbeit (integrierte Versorgung). So lassen sich z.B. vom Screening über Diagnose und Operation bis zur ambulanten Nachsorge  Schnittstellen definieren, Doppeluntersuchungen und andere Kostentreiber identifizieren und minimieren bzw. beseitigen. Diese Massnahmen haben einen direkten Einfluss auf die Kostenstruktur medizinischer Leistungserbringer. Zuweisermanagement Der Begriff Zuweisermanagement (oft auch als Einweisermanagement bezeichnet) bezeichnet alle Massnahmen, welche die zielgerichtete und systematische Etablierung und Steuerung von Kooperations- und  Kommunikations- prozessen zwischen dem Spital und den zuweisenden Stellen zum Ziel haben. Netpoint Consulting AG, Bürglistrasse 29, 8400 Winterthur, Tel.: +41 (0) 52 511 31 31 Home Impressum